Archiv für April 2011

ipop trauert um Albert Kreuzer (1960-2011)

Montag, 11. April 2011


Die Lehrenden und Studierenden des Instituts für Popularmusik trauern um Albert Kreuzer, der am Donnerstag, dem 7. April 2011 plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.

Er hat seit 1993 als Lehrer für Kontrabass und E-Bass bei uns gewirkt und hat durch seine vielseitige fachliche Kompetenz und seine liebevolle, stets hilfsbereite und ausgleichende Art unverzichtbare Beiträge zum Institutsleben geleistet. Für viele Studierende war er ein begeisterter Pädagoge und herausragendes Vorbild, der viele Türen in Richtung Musik und Persönlichkeitsentwicklung geöffnet hat.

Wir bekunden unsere Betroffenheit und tiefe Anteilnahme gegenüber seiner Familie und allen seinen Musikerkollegen und -kolleginnen, Verwandten und Freunden.

Albert Kreuzer
Geboren in Regensburg; klassischer Klavier- und Kontrabassunterricht;
Seit 1976 in Österreich
Studierte am Konservatorium der Stadt Wien E- und Kontrabaß sowie Jazztheorie/Arrangement.
Beide Fächer 1986 mit Auszeichnung abgeschlossen.

Mitwirkung / Auftritte / Zusammenarbeit mit:
Incognito, Ostinato, Teddy Ehrenreich Big Band und -Sextett, Vereinigte Bühnen Wien (Cats, A Chorus Line etc.), Richard Oesterreicher Big Band, ORF Supercussion, Mainstreet, Luzia Nistler, Herbert Reisinger Prozess, Landestheater Linz, Gil Evans, George Benson, Bob Mintzer, Jimmy Giuffre, Peter Herbolzheimer, Bill Dobbins, Hal Crook, Conte Candoli, Idris Muhammad, Ed Neumeister, Harry Pepl, Frank Hoffmann, Katharina Stemberger u.a.

Eigene Projekte:
ALBERT KREUZER BIG BAND (1984-1994)
OBSESSION (1985-1993)
RUBBERFINGER (seit 1997)

Kompositionen:
Zahlreiche Kompositionen und Arrangements für Big Band, Combo, Vokalensembles u.a.
1991 Gospelmesse „Closer To My Lord“, 1999 Suite „Tumbolia“ für Orchester, Percussion und Altsaxophon.

Preise:
Kulturpreis des Landes Niederösterreich (1991)

Lehrtätigkeit:
) Referent bei verschiedenen Jazzseminaren (Art Institute Vienna, Jazzseminar Scheibbs, Big Band Seminar Weinberg, Int. Jazz Workshop Bratislava).
) Mitbegründer und musikalischer Leiter der NÖ. Jazzakademie in Zeillern (seit 1989).
) Von 1993-2002 Lehrer an der Musikschule Tulln (E-Baß/Kontrabaß/Ensemble)
) Seit 1993 Lehrtätigkeit an der Universität für Musik Wien (E-Baß/Kontrabaß/Big Band).

Ausgewählte Diskographie:
) Incognito: Maracuja Uja (1983, MPA 127), Naschmarkt (1986, MPA 154)
) Ostinato: Slowwalker (1985, MPA 153)
) Albert Kreuzer Big Band: Birds“n“Bees (1988, KKM 6004), Wuziprak (1991, Hoernix 91/10/A)
) Obsession: Tic Tac Toe (1992, Hoernix 92/08/A)
Rubberfinger: Calling The Spirit (1998, PEP 98013), 2 Hip 2 Hop (2000, PEP 00018)
) Albert Kreuzer: Mira (2002, PEP 02024)

Internet:
www.albertkreuzer.com