Archiv für November 2012

ipop Funk Night, am 28.11.2012

Mittwoch, 28. November 2012

p>Das ipop präsentiert gemeinsam mit dem Club „Chaya Fuera“ als Partner die ipop funk night.

Die Abende stehen unter dem Motto: Get out, get funky.

Eine Band eröffnet jeweils den Abend, die anschließende Session soll eine Plattform für alle Funky Cats bieten.

Bring your instruments!!

Doors: 19:00h
Band: 20:00h
Session: 21:30h

Eintritt: 7€
Studierende: 3€

Ort: Chaya Fuera
Kandlgasse 19-21, 1070 Wien

www.chayafuera.com

http://www.facebook.com/events/354983197929679/

10 Jahre ipop – erfolgreich begangen

Montag, 12. November 2012

Plakat 10 Jahre ipopAm 7. und 8. November 2012 feierte das ipop sein zehnjähriges Bestehen mit einem dichten künstlerischen und wissenschaftlichen Programm.

Die Resonanz und Beteiligung war sowohl intern als auch extern sehr groß, wobei die Konzerte durch die Bank hochkarätig waren und begeistert aufgenommen wurden. Die uni:visions-Studie „Austrian Report On Musical Diversity“ wurde in einer Pressekonferenz Medien und Öffentlichkeit präsentiert.

Rektor Werner Hasitschka begrüßte die Festgäste und sprach seine Anerkennung für die Arbeit des ipop aus. Das Rektorat war weiters durch Ulrike Sych, Rudolf Hofstötter und Karl-Gerhard Straßl vertreten.

Das ipop-Leitungsteam hatte sich erstmalig zu einem Ensemble formiert, und beeindruckte durch eine virtuose und humorvolle Darbietung in ungewöhnlicher Besetzung.

ABENDLICHER FESTAKT am 7. November

„Uni Big Band“ (Ltg. Fritz Ozmec, Heinz von Hermann)

Begrüßung / Statements (Rektor Werner Hasitschka, Patricia Graf-Simpson, Wolfgang Puschnig, Harald Huber)
„LT“ (Wolfgang Puschnig, Patricia Simpson, Harald Huber, Martin Fuss, Herbert Pichler)
„Martin Kelner Trio“ – Flamenco & more (Martin Kelner, Susana la gitana rubia, Maria Petrova)
“Count Basic” (instrumental)
Ausklang mit Buffet und Jazz

KONZERT & PARTY am 8. November

„Saxofour“ (Wolfgang Puschnig, Christian Maurer, Klaus Dickbauer, Martin Fuss)
„Blox“ (Harald Huber, Andreas Schreiber, Gina Schwarz Gäste: Wolfgang Reisinger, Ingrid Oberkanins, Habib Samandi, Martina Claussen)
„ipop-four” (Patricia Simpson, Stephan Gleixner, Juci Janoska, Philipp Sageder)
“The Organ Champs“ (Erwin Schmidt, Wolfgang Pointner, Martin Fuss, Horst-Michael Schaffer, Andi Weiss)
“Jazzista” (Gina Schwarz, Martin Fuss, Robert Bachner, Heimo Trixner, Hepi Kohlich, Harry Tanschek)
“Wonderbrass” – A Tribute To Lester Bowie (Ltg. Horst-Michael Schaffer)
DJ Line (Michael Huber, Albin Janoska)

Austrian Report On Musical Diversity erschienen

Montag, 12. November 2012

Der Studienbericht des „Austrian Report On Musical Diversity“ ist erschienen und wurde am 7. November 2012 im Rahmen einer Pressekonferenz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentiert.

Zusammenfassungen der Studie können gegen einen Unkostenbeitrag von Euro 10.- am Institut für Popularmusik erworben werden.

Zwischen Mozart und Lady GaGa: kein Platz für musikalische Vielfalt in Österreich?
(Pressemitteilung)

Eine Studie der Wiener Musikuniversität beweist: Das klassische Erbe dominiert nach wie vor die Fördertöpfe und die Tourismuswerbung, die internationale Popmusik beherrscht die Rundfunkprogramme und den Musikmarkt. Für die kreative Vielfalt des Landes bleiben nur marginale Restposten.

Die Studie „Austrian Report on Musical Diversity“ von Prof. Dr. Harald Huber und Mag. Dr. Lisa Leitich (Institut für Popularmusik) zeigt Fakten der Entwicklung der Musik in Österreich seit dem Jahr 2000 auf: Rund 80% der Tourismuswerbung und fast 95% der Bundessubventionen beziehen sich auf „Klassik und traditionelles Musiktheater-Repertoire“. In den Radioprogrammen und am Musikmarkt dominiert „internationale Rock- & Popmusik“: im ORF Radio mit über 50% Sendeanteil, bei den Alben in den „Austria Top 75“ Jahrescharts mit rund 80% der Platzierungen.

Demgegenüber müssen sich österreichische Musikerinnen und Musiker aller Sparten (zeitgenössische „E-Musik“, Jazz/improvisierte Musik, Volksmusik und World Music, Dance/HipHop/Elektronik, Rock/Pop, Schlager/volkstümliche Musik) mit 5,5 % der Bundessubventionen, marginaler Präsenz in der Österreich Werbung, unter 25% Sendeanteil im öffentlich-rechtlichen Radio (Kompositionen Interpretationen Produktionen) und 17,5% Marktanteil bei Alben begnügen.

Die Studie untersuchte die Lage der Vielfalt der Musik in neun Dimensionen: Österreich allgemein (Bevölkerungsentwicklung, …), Stilfelder (musikalisch-stilistische Entwicklung), Bildung, Förderung, Veranstaltungen, Markt, Medien, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung.

Im „Live“-Sektor gibt es zwar Benachteiligungen österreichischer MusikerInnen bei Großereignissen, andererseits aber insgesamt ein recht einrucksvolles Angebot – im Durchschnitt über 600 Musikveranstaltungen täglich in Österreich. Auch die Bildung zeigt mittlerweile etwas größere Aufgeschlossenheit bezüglich musikalischer Vielfalt, vor allem in den Musikschulen. Daten aus dem Bereich der Publikumsforschung beweisen, dass diese Haltung durchaus auch in der Bevölkerung mehrheitlich anzutreffen ist. Daher ist die marginale Unterstützung und mediale Aufmerksamkeit, die hierzulande Musikschaffenden in den Bereichen Neue Musik, Jazz, Volksmusik, World Music, Dance oder Pop/Rock zuteil wird, nicht länger hinzunehmen. Dies bezieht sich auch auf Chöre, Blaskapellen und KomponistInnen von Filmmusik. Im Stilfeld Schlager/volkstümliche Musik gibt es wenigstens teilweise Markterfolge.

Weit weg ist Österreich von den Milleniumszielen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und im Kulturaustausch mit Ländern nicht-westlicher Regionen. Noch immer gibt es international keine humanen Visa-Lösungen für MusikerInnen aus diesen Staaten, noch immer überwiegen die Schikanen.
Dies entspricht insgesamt nicht der 2007 vom Österreichischen Nationalrat ratifizierten „UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdruckformen“! Eine konzertierte Aktion interministerieller Zusammenarbeit (bm:ukk, bm:wfj, bm:eia, bm:j, …) wäre – wie in anderen Staaten bereits verwirklicht – das Gebot der Stunde!

Univ.-Prof. Dr. Harald Huber
Projektleitung
Leiter des wissenschaftlichen Bereichs des Instituts für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Präsident des Österreichischen Musikrats

Mag. Dr. Lisa Leitich
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Harald Huber
huber-h@mdw.ac.at
T: 43 1 71155 DW 3814 oder 3810
T: 43 1 71155 DW 3801 oder 3802 (ipop-Sekretariat)
T(M): 43 664 421 3373

10 Jahre ipop – Festakt, Konzerte & Präsentationen

Mittwoch, 07. November 2012

Das ipop (Institut für Popularmusik) besteht 2012 seit nunmehr 10 Jahren!

Ort: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei !!!

Mi, 7. November 2012

10:30 Batiken-Saal:

AUSTRIAN REPORT ON MUSICAL DIVERSITY
Zwischen Mozart und Lady Gaga – kein Platz für musikalische Vielfalt in Österreich?
Präsentation und Pressekonferenz
Ergebnisse des uni:vision 2 Projektes (Harald Huber / Lisa Leitich)

Die an der UNESCO Konvention zur kulturellen Vielfalt angelehnte Studie zeigt die Entwicklung aller Stilfelder der Musik in Österreich im Zeitraum 2000 – 2010: Klassik/zeitgenössische Musik, Jazz/improvisierte Musik, Volksmusik/World Music, Dance/HipHop/Elektronik, Rock/Pop, Schlager/volkstümliche Musik.

17:30 Musikuniversität: Metternichgasse 8 (Raum KG 01), 1030 Wien:

ERÖFFNUNG „WILLIE GSCHWENDNER ARCHIV“ (Sammlung von über 12.000 LPs, CDs etc. im Bereich Jazz und Blues) – für Sponsoren

19:30 Joseph Haydn Saal (Einlass 19:00):

ABENDLICHER FESTAKT

„Uni Big Band“ (Ltg. Fritz Ozmec, Heinz von Hermann)

Begrüßung / Statements

„Uni Big Band“

„LT“ (Wolfgang Puschnig, Patricia Simpson, Harald Huber, Martin Fuss, Herbert Pichler)

„Martin Kelner Trio“ – Flamenco & more (Martin Kelner, Susana la gitana rubia, Maria Petrova)

“Count Basic” (instrumental)

“Uni Big Band”

22:00 Ausklang mit Buffet und Jazz

Do, 8. November 2012

19:30 Joseph Haydn Saal (Einlass 19:00):

KONZERT & PARTY

„Saxofour“ (Wolfgang Puschnig, Christian Maurer, Klaus Dickbauer, Martin Fuss)

„Blox“ (Harald Huber, Andreas Schreiber, Gina Schwarz Gäste: Wolfgang Reisinger, Ingrid Oberkanins, Habib Samandi, Martina Claussen)

„ipop-five” (Patricia Simpson, Elfi Aichinger, Stephan Gleixner, Juci Janoska, Philipp Sageder)

“The Organ Jams“ (Erwin Schmidt, Wolfgang Pointner, Martin Fuss, Horst-Michael Schaffer, Andi Weiss)

„Jazzista“ (Gina Schwarz, Martin Fuss, Robert Bachner, Heimo Trixner, Hepi Kohlich, Harry Tanschek)

“Wonderbrass” – A Tribute To Lester Bowie (Ltg. Horst-Michael Schaffer)

Anschließend DJ Line (Michael Huber, Albin Janoska, …)

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu feiern und die Präsentation des „Austrian Report On Musical Diversity“ und zwei außergewöhnliche Konzertabende zu erleben!

Programm/Plakat 10 Jahre ipop (PDF)

Pressetext – 10 Jahre ipop (doc)