mdw geht in die Schule

Worin besteht der Zusammenhang von Kunst- und Wissenschaftsvermittlung und der Förderung von Demokratiebewusstsein? Welchen Beitrag können Wissenschafts- und Demokratiebotschafter_innen an Schulen zu kritischem Denken als zentraler Kompetenz demokratischen Handelns leisten? Wie kann das konkret in der Praxis stattfinden? Diesen Fragen widmete sich eine Austauschveranstaltung am 11. Dezember 2025 im Bankettsaal der mdw.

Pop-up-Adventkalender der mdw

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Mit dem Pop-up-Adventkalender der mdw fanden im vergangenen Dezember erstmals musikalische Darbietungen an unterschiedlichen Orten in ganz Wien statt, die das Publikum auf besondere Weise auf die Vorweihnachtszeit einstimmten und für unvergessliche Konzertmomente sorgten.

mdw great talent award: Erstmals drei erste Preise

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Ein historischer Moment für den mdw great talent award powered by Christian Zeller: Erstmals seit Bestehen des Wettbewerbs wurden alle drei Finalist_innen mit einem ersten Preis ausgezeichnet – ein starkes Zeichen für die außergewöhnliche Qualität der jungen Talente und die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Wettbewerbs.

Grätzl Töne: So klingt der Gasometer

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Ein Montag im Dezember im Wiener Gasometer. Ich bin unterwegs zwischen Geschäften, Rolltreppen und weitläufigen Glasgängen. Die vier Gasometer-Türme gelten als Stadt in der Stadt: Rund 1.500 Menschen leben hier. Auf etwa 220.000 Quadratmetern verdichten sich Wohnraum, Büroflächen, Handel und kulturelle Angebote. Ein Alltagsort. Und genau hier fand die vierte Ausgabe der Community-Music-Reihe Grätzl Töne statt, die ich als Teilnehmende der Lehrveranstaltung Vermittlung von Musik miterlebt habe.

Music

350 Jahre St. Ursula

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Die Kirche St. Ursula der mdw kann auf 350 Jahre als (kirchen-)musikalisch bedeutsames Zentrum Wiens zurückblicken. 1660 holte Kaiserin Eleonora von Gonzaga, die Witwe von Ferdinand III., die Ursulinen nach Wien. Zentrales Anliegen des Ordens war, ähnlich wie bei den Jesuiten, die Förderung der Bildung. Eine kleine Gruppe von Schwestern aus Liège wurde in der Dorotheergasse untergebracht, bereits 1663 bezogen sie ein Gebäude in der Johannesgasse.

Alumnae im Fokus: Liuba & Nadia Kalmykova

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Durch das Exilarte Zentrum kommen die passionierten Kammermusikerinnen des Ineo Quartet erstmals mit verfemter Musik in Kontakt. Heute sind die Streichquartette von Julius Bürger oder Hans Gál nicht mehr aus ihrem Repertoire wegzudenken.

Alumnus im Fokus: Salah Ammo

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Die Faszination für verschiedene Ethnien und Klangwelten begleiten den kurdischen Syrer bereits ein Leben lang. Ein neues Masterstudium an der mdw ermöglicht dem leidenschaftlichen Musiker schließlich die Verwirklichung eines lang gehegten Traumes: die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem weiten Feld der Ethnomusikologie.

Tristan Murail bei den Wiener Tagen der zeitgenössischen Klaviermusik

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Bei den traditionsreichen Wiener Tagen der zeitgenössischen Klaviermusik, die von 30. Jänner bis 3. Februar 2026 (bereits zum 32. Mal) an der mdw stattfinden werden, ist dieses Mal Tristan Murail zu Gast – ein willkommener Anlass, um diesen spannenden Komponisten in einem Kurzporträt zu präsentieren.

Drama

Wenn Bilder Bühne werden

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Zweieinhalb Monate Unterrichtstätigkeit am Max Reinhardt Seminar – und schon wird man gefragt, Bilanz zu ziehen. Das kann nur mit dem mdw-Magazin passieren. Magdalena Gut, die seit Oktober 2025 am Max Reinhardt Seminar das Fach Bühnenbild/Szenischer Raum lehrt, steht gerne und gut Rede und Antwort und gibt Einblicke über einen Teilbereich des Theaters, der allzu oft buchstäblich im Hintergrund bleibt, jedoch von vordergründiger Bedeutung ist.

Shakespeare an kontrastreichen Orten

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Im Rahmen der Kooperation des Max Reinhardt Seminars mit dem Lausitz Festival eröffnete das eigens konzipierte Stück "Sonettfabrik" das Festival in der stillgelegten Brikettfabrik LOUISE in Domsdorf, Deutschland. Im Schloss Leopoldskron in Salzburg wurde kurz darauf die für die Räumlichkeiten adaptierte Fassung Reinhardt probt Shakespeare-Sonette aufgeführt.

Ort der freien Gedanken

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Der isländische Opern- und Theaterregisseur Thorleifur Örn Arnarsson widmete sich mit den Schauspielstudierenden des dritten Jahrgangs am Max Reinhardt Seminar einer der größten Theater-Tragödien aller Zeiten: Shakespeares Macbeth. Im Interview mit dem mdw-Magazin erzählt er von den Freuden der Arbeit mit einer neuen Schauspieler_innen-Generation, welche Ansprüche er an seine Rolle als Gastlehrender am Max Reinhardt Seminar hat und warum Shakespeares Macht- und Menschheitsanalysen alle Zeiten überdauern.

Mit der Welt in Dialog treten

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Am Anfang war bei allen der Stillstand. Die Schauspielregie-Studierenden des aktuellen Abschlussjahrgangs am Max Reinhardt Seminar – Manuel Horak, Lukas Schöppl und Florian Thiel – begannen ihr Studium mitten in der Pandemie. Aus der äußeren Starre erwuchs der innere Drang nach Erneuerung – mit den unterschiedlichsten Lebenswegen hinter sich traten die drei zur Aufnahmeprüfung für Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar an und bestanden.

Film

Preisgekrönte internationale Filmkooperationen

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Lena Zechner und Melvyn Zeyns studieren Produktion an der Filmakademie Wien. Im November 2025 wurde ihnen der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen, die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. In sechs Kategorien wird der Preis jährlich im Rahmen einer Zeremonie in Hamburg vergeben.

Mit Militärjacke zur Millionenförderung

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Aller Anfang ist prekär. – Das gilt für viele Projekte in kreativen, künstlerischen Branchen. Die Filmakademie-Studierenden Vivian Bausch und Fabian Rausch durften bei ihrem Filmprojekt SOLDAT das Gegenteil erfahren. Wie sie eine hochdotierte Filmförderung für sich nutzen konnten, wie sich Drehbuchschreiben im Duo anfühlt und wie die beiden die aktuelle Lage für Filmschaffende in Österreich bewerten, erzählen sie im Interview mit dem mdw-Magazin.

Der Gender/Queer/Diversity-Call der Filmakademie Wien

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Die Darstellung von Weiblichkeit und Männlichkeit abseits von Normen und gängigen Vorstellungen, queere Lebensrealitäten, Fragen zu sozialer Klasse, die Thematisierung körperlicher und psychischer Beeinträchtigungen: Die eingereichten und erfolgreichen Filmprojekte des Gender/Queer/Diversity-Call verdeutlichen, wie breitgefächert das Themenfeld ist.

Claire Simon: Jedes Leben ist ein Film

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Im Rahmen der Claire Simon gewidmeten Retrospektive Jedes Leben ist ein Roman, die von 17. Jänner bis 24. Februar im Filmmuseum stattfand, kam die Filmemacherin für eine Masterclass am 20. Jänner an die Filmakademie Wien, das Institut für Film und Fernsehen der mdw. Im Arthouse Kino, dem Uni-eigenen Kinosaal, konnten Studierende mit Simon über ihre Filme ins Gespräch kommen.

Research

mdwHistory: „Das Kino fiel aus. Die Stellung an der Musikakademie fiel weg.“

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1896 als Tochter einer assimilierten jüdischen Familie in Lemberg geboren, wuchs Kremer in Sarajevo auf, bis ihr Vater – ein Offizier und Beamter des Kriegsministeriums – 1905 nach Wien versetzt wurde. Während Religion in der Familie keine Rolle spielte, wurde hoher Wert auf Bildung gelegt und den Kindern sämtliche Bildungswege offengelassen. Ebenso wie ihre Geschwister erhielt Kremer ersten Klavierunterricht durch ihre Mutter. Im Alter von zehn Jahren begann sie mit dem Besuch eines Vorbereitungskurses ihre pianistische Ausbildung an der mdw.

One Shimmy at a Time

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Was wäre, wenn Fragen der sozialen Gerechtigkeit in unseren Körpern greifbare Form annehmen könnten, sodass komplexe politische Themen verhandelbar wären – ganz ohne Worte? In einer Zeit, in der entkörperlichte Formen des Medienkonsums weite Teile der westlichen Welt zunehmend polarisieren, untersucht mein Dissertationsprojekt einen anderen Modus kollektiver Sinnstiftung: eine performative und pädagogische musiktheatrale Praxis für Erwachsene, die nicht zwingend eine tänzerische oder musikalische Ausbildung mitbringen müssen.

Rezension: extended piano techniques. Perspektiven 1981–2018

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Wenn man über die 88 Tasten des Klaviers hinausblickt und sich den Saiten im Innenraum zuwendet, einem Bereich des Instruments, der von Pianist_innen häufig übersehen wird und traditionell eher mit Klavierstimmer_innen und -techniker_innen in Verbindung gebracht wird, eröffnet sich eine reiche Klangwelt. Katharina Bleiers Extended Piano Techniques, ein umfangreicher Band von nahezu 400 Seiten, bietet eine breit angelegte und klar strukturierte Auseinandersetzung mit nicht-konventionellen Klavierspieltechniken.

Musikpädagogik weiterdenken: Musikpädagogische Forschung an der mdw

Wer Musikpädagogik hört, denkt oft zuerst an eine konkrete Praxis: das musikalische Lernen und Lehren im Klassenzimmer, in Musikschulen, in Workshops oder in der Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Senior_innen. Weniger präsent ist zunächst die Forschung, die diese Praxis begleitet, sie analysiert, kritisch hinterfragt und weiterentwickelt.