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SUMMARY:CONVERSAZIONI V | Vortragsreihe | Oratorio di Santa Teresa | Eugène MICHELANGELI
DESCRIPTION:Das Ursulinenkloster in Wien\, von der Kaiserinwitwe Eleonora Gonzaga-Nevers (1628–1686) gegründet\, wird in den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. zu einem bedeutenden Musikzentrum in Wien. \nDie Ursulinen\, der Erziehung und Bildung von Mädchen gewidmet\, setzen einen besonderen Schwerpunkt auf Musik und werden für die Qualität von ihren Aufführungen berühmt. \nDer jährliche Besuch des Kaisers am Tag der Heiligen Ursula (21. Oktober) bildet einen Höhepunkt dieser musikalischen Aktivitäten mit der Aufführung eines Oratoriums vor der Kaiserlichen Familie. Bei diesem Anlass wird 1708 das Oratorio di Santa Teresa mit Musik vom Hofcompositeur Carlo Agostino Badia (1672–1738) aufgeführt. Nach mehr als 300 Jahren lässt das Institut für Alte Musik der mdw im Rahmen seines Festivals MaiMusik dieses barocke Juwel am Ort der Uraufführung am 5. Mai 2024 wieder erklingen.
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LOCATION:Studio Alte Musik\, Seilerstätte 8\, Wien\, 1010\, Austria
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SUMMARY:MAIMUSIK | La Grande Bellezza
DESCRIPTION:La Grande Bellezza – Rom um 1700    \nDie Musik der Zeit Corellis und des jungen Händel \n  \n»La Grande Bellezza« – So nennt Paolo Sorrentino seinen magischen Kinofilm über Rom\, über Opulenz und Leere\, Sinn und Sinnlosigkeit und über Schönheit und Vergänglichkeit. Rom ist auch im 17. und 18. Jahrhundert ein kultureller Dreh- und Angelpunkt\, der viele Persönlichkeiten anzieht. Manche bleiben\, einige kehren immer wieder hierher zurück\, andere werden von der Stadt ausgespien und bleiben ihr fortan fern. Inspiration ist sie in jedem Fall\, Rom\, die Ewige. Und die Mäzene öffnen dort ihre Palazzi – und ihre Börsen. \nSie hören bekannte und unbekannte Kompositionen\, allesamt in Rom entstanden oder durch Reisen nach Rom beeinflusst. Ob der junge Händel\, Antonio Caldara oder Alessandro Scarlatti – alle wollen es sehen\, es spüren: dieses Rom eines Arcangelo Corelli! \n  \nProgramm: \nVokal- und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel (1685-1759)\, Arcangelo Corelli (1653-1713)\, Antonio Caldara (1670-1736) und anderen. \nStudierende des Instituts für Alte Musik und Gäste.\n \nEintritt frei! \n 
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LOCATION:Alter Konzert Saal am Rennweg\, Rennweg 8\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:MAIMUSIK | Divina Italia – 1600-1650
DESCRIPTION:Divina Italia – 1600-1650 \nItalienische Motetten und Sonaten aus Monteverdis Zeit \nClaudio Monteverdi\, Kapellmeister in Mantua und Venedig\, ist sicher einer der bedeutendsten Musiker seiner Zeit. Die »Szene« Italiens jedoch war jedoch reich an anderen\, heute viel unbekannteren Persönlichkeiten\, sie war produktiv und kreativ. \nIm Konzert erleben Sie einen Querschnitt durch die italienische – kleiner besetzte – Kirchen- und Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Diminuierte Motetten von Rognoni\, sinnliche Vokalsoli von Grandi oder fantastische Violinsonaten von Pandolfi-Mealli mischen sich zu einem Kaleidoskop von musikalischen Eindrücken. Eine Ohren-Reise nach Süden! \nProgramm: \nHinreißende Vokal- und Instrumentalmusik von Claudio Monteverdi (1567-1643)\, Giovanni Girolamo Kapsberger (um 1580-1651)\, Alessandro Grandi (um 1577-1630)\, Francesco Rognoni (nach 1570 – nach 1626)\, Biagio Marini (1594-1663) und anderen. \n  \nStudierende des Instituts für Alte Musik \nEintritt frei
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LOCATION:Bernardikapelle im Heiligkreuzer Hof\, Schönlaterngasse 5\, Wien\, 1010\, Austria
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SUMMARY:MAIMUSIK | Eine Reise nach Kopenhagen und Wien im frühen 19. Jh.
DESCRIPTION:Eine Reise nach Kopenhagen und Wien im frühen 19. Jh. \nMusik von Eberl\, Kuhlau\, Schubert\, Woelfl und anderen \n  \nMit dem Konzert unternehmen wir eine europäische Reise von Kopenhagen bis Wien\, begeben uns musikalisch in die Salons des Bürgertums und der städtischen Aristokratie. Überhaupt der »Salon«! – Wie schon im 18. Jahrhundert bleibt auch nach der französischen Revolution der städtische Salon ein wichtiger Ort für Musik\, Konversation und gesellschaftlichen Austausch. Dieser Ort wird vielleicht sogar noch wichtiger als zuvor. Anders als in den großen Konzertsälen und Opernhäusern ist man hier der Musik\, den Musiker*innen so nah\, tritt mit ihnen in Dialog. \nWien ist neben Paris zu dieser Zeit sicher ein musikalisch zentraler Ort\, aber diese prominente Präsenz vernebelt uns eventuell den Blick auf andere Städte im Norden Europas: Auch Hamburg\, Kopenhagen und Stockholm haben eine reiche Musikszene\, aus der auch ab und an etwas ins Habsburgische dringt. \nSo schreibt Schubert über Sonatinen seines Kopenhagener Kollegen F. Kuhlau: »Diese wahren Meisterwerke\, auch wenn sie nur ein paar Minuten lang sind\, besitzen eine ungeheure Melodik und Ausdruckskraft!« \n  \nProgramm: \nVokal- und Instrumentalmusik ca. 1800 – 1840 von Werke von Anton Eberl (1765-1807)\, Friedrich Kuhlau (1786-1832)\, Franz Schubert (1797-1828)\, Leopold Jansa (1795-1875)\, Joseph Woelfl (1773-1812) u.a. \n  \nStudierende des Instituts für Alte Musik und anderer Institute der mdw \nEintritt frei
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LOCATION:Konzertsaal FAL\, Anton-von-Webern-Platz 1\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:MAIMUSIK | 14 – Makrokosmos im Mikrokosmos
DESCRIPTION:14 – Makrokosmos im Mikrokosmos \nArrangements\, Fragmente für diverse Blockflöten \n  \nIm Zentrum stehen die 14 Kanons von J. S. Bach. Diese werden kombiniert mit den »Gesti« von L. Berio (1966)\, den 14 Fragmenten von M. Shinohara (1968) und 14 Arrangements von K. Serocki (1975/76). Dazu kommen »neue« Solopartiten aus Werken Bachs\, Bearbeitungen von Werken für Tasteninstrumente für Blockflöte solo\, die damit die Entstehungsgeschichte der einzigen »originalen« Bach-Solopartita für Flöte aufnehmen. Studierende werden kurz zu Anfang in das Programm einführen. \n  \nDas MaiMusik-Konzert ist auch Teil der mdw-Reihe KlangBildKlang: \nVon der Notation zum Klang – Jede musikalische Notation ist eine grafische\, visuelle Fixierung von »Klang«\, den ein Komponist im Ohr hat und quasi als »Bild« zu Papier bringt. Die Musizierenden sind in einem zweiten Prozess herausfordert\, es in wieder »Klang« zu übersetzen. – Ein Komplexer Vorgang\, der im Konzert visuell und klanglich erfahren werden kann. Einige Beispiel von Partituren sind visuell sichtbar und führen uns diesen Interpretations-Prozess im wahrsten Sinne vor Augen.\nhttps://klangbildklang.at \n  \nProgramm: \nMusik von Johann Sebastian Bach (1685-1750)\, Luciano Berio (1925-2003)\, Makoto Shinohara (* 1931) und Kazimierz Serocki (1922-1981). \n  \nRECORDER UNLIMITED AT MDW\nPeter Chorkov\, Tomáš Duchoslav\, Carsten Eckert\, Gellért Jassó\, Britta Kähny\, Chiayu Lin\, Chun-Shih Lin\, Chih-Chun Liu\, Barbora Špelinová\, Lorina Vallaster – Blockflöten \nNika Bauman\, Olga Rybakova\, Anna Buchegger\, Ada Günther\, Camilo Latorre Contreras – Szene \nEine Zusammenarbeit des Instituts für Alte Musik (Konzertfachklasse Blockflöte Carsten Eckert) und des Artistic Research Center (Contemporary Arts Practice\, LV „Body & Movement in Music Practice“\, geleitet von Adrián Artacho und Elisabeth Orlowsky) \nEintritt frei
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LOCATION:Bankettsaal mdw\, Anton-von-Webern-Platz\, 1\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:MAIMUSIK | Café-Musique am Heumarkt
DESCRIPTION:Mit Telemann und Bach zu Gast im »Zimmermannischen Caffe-Hauß«\nDas in Leipzig von Gottfried Zimmermann betriebene Kaffeehaus war für viele Jahre eine illustre Begegnungsstätte zum Essen\, Kaffetrinken und… zum Musikhören! \nAb 1723 trat dort der Jus-Student Georg Philipp Telemann mit dem von ihm gegründeten studentischen Collegium Musicum auf. Von 1729 bis 1739 leitete Johann Sebastian Bach das Ensemble und führte hier viele seiner weltlichen Kantaten und Instrumentalkompositionen auf. Die Konzerte endeten mit Zimmermanns Tod im Jahre 1741. \nUnser Wiener »Café Zimmermann« ist das Café am Heumarkt\, ein beliebter Treffpunkt von Künstlern und Musikern\, die nach Auftritten im Konzerthaus gerne den Abend hier ausklingen lassen. Erleben Sie bei Kaffee und Snacks die Musik von Telemann und Bach\, das Kaffeehaus wird auch bei uns wieder zum Ort für Musik. \n»Ei\, wie schmeckt der Coffee süße\, lieblicher als tausend Küsse\, milder als Muskatenwein!«\, wie Johann Sebastian Bach in seiner Kaffeekantate schreibt. \n  \nProgramm: \nVokal- und Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann (1681-1767) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) \n  \nStudierende des Instituts für Alte Musik und anderer Institute der mdw \nEintritt frei
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SUMMARY:MAIMUSIK | C.A. Badia – Oratorio di Santa Teresa (1708)
DESCRIPTION:Die erste Wieder-Aufführung des barocken Juwels nach über 300 Jahren am Ort seiner Entstehung\nDas Ursulinenkloster in Wien\, von der Kaiserinwitwe Eleonora Gonzaga-Nevers (1628-1686) gegründet\, wird in den letzten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Musikzentrum in Wien. \nDie Ursulinen\, sich der Erziehung und Bildung von Mädchen widmend\, setzen einen besonderen Schwerpunkt auf Musik und werden im Laufe der Zeit für die Qualität ihrer Aufführungen berühmt. \nDer jährliche Besuch des Kaisers am Tag der Heiligen Ursula (21. Oktober) bildet einen Höhepunkt dieser musikalischen Aktivitäten mit der Aufführung eines Oratoriums vor der Kaiserlichen Familie. Bei diesem Anlass wird 1708 das »Oratorio di Santa Teresa« mit Musik des Hofcompositeurs Carlo Agostino Badia (1672-1738) aufgeführt. Nach mehr als 300 Jahren lässt das Institut für Alte Musik der mdw dieses barocke Juwel am Ort der Uraufführung wieder erklingen. \nEinführungsvortrag am Do 2.5. um 19 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe Conversazioni des Instituts für Alte Musik. \n  \nProgramm: \nCarlo Agostino BADIA (1672-1738): Oratorio di Santa Teresa (1708)\nNach einem Libretto von Pietro Andrea BERNARDONI (1672-1714) \n  \nBesetzung: \nSanta Teresa\, Megumi Sakai\nSancio\, Aliki Siousti\nLa Beatissima Vergine\, Lucy Honor Whiteley\nAlonso\, Clemens Seewald \n  \nmdw Barockorchester – mit Gästen der KUG (Graz) und MUK (Wien) \nSängerinnen und Sänger des Instituts für Alte Musik und anderer Institute \nEugène Michelangeli\, Claviorganum und Leitung \n  \nKirche St. Ursula\, Eingang Johannesgasse 8 \nEintritt frei
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