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SUMMARY:CONVERSAZIONI VII | Vortragsreihe | Fleißige Bienen\, geniale Spinnen und ein Händel dazwischen: Komponieren nach Modellen und Vorlagen im 18. Jahrhundert | Magdalena HASIBEDER & Alexander FLOR
DESCRIPTION:»Conversazioni« mit Alexander Flor & Magdalena Hasibeder: Händels Theodora & seine »Partimento«-Kompositionstechnik\nMusikalische Entlehnungen als Partimento\, Pädagogik und Plagiat: Händel lässt sich inspirieren\nKein anderer Komponist seiner Zeit bediente sich so häufig an fremdem musikalischem Material wie Georg Friedrich Händel; auch von der Umarbeitung eigener Sätze\, Themen und Motive machte er regelmäßig Gebrauch. Eine spätere Generation verurteilte ihn dafür als Dieb und Plagiator\, wohingegen andere ihn verteidigten – und sogar nach Entschuldigungen zu suchen begannen: Konnte er etwa nicht anders\, weil er überlastet war? Oder war er zu krank für eigene Erfindungen?\nDer Vortrag wirft einen Blick auf die damals gängige Praxis\, mit Hilfe von Modellen und Vorlagen – analog zur Partimento-Technik – zu komponieren. Musikbeispiele aus Händels Oratorium Theodora HWV 68 zeigen die verschiedenen Zugänge zu einer Entlehnungspraxis\, die trotz aller späterer Kritik immer eigenständige und kreative Arbeit darstellt. Die Illustration der hitzigen Diskussionen der Musikgeschichte über das Verhältnis von Erfindung/Verarbeitung bzw. Original/Imitation und auch Genie/Handwerk lässt den Wandel der gesellschaftlichen Erwartungen an einen Komponisten und sein Handwerk seit Händels Lebzeiten verständlich werden. \n \nAlexander Flor studierte Musikerziehung und Instrumentalpädagogik Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie Germanistik an der Universität Wien. Neben Tätigkeiten als Gymnasial- und Klavierlehrer erfolgten u.a. Anstellungen als Studienassistent und wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung\, wo er seit dem Jahr 2020 als Universitätsassistent für Interpretationsforschung lehrt und seinem PhD-Studium nachgeht.\nAktuelle Forschungsschwerpunkte liegen auf der historisierenden Aufführungspraxis\, der Rezeptionsästhetik barocker Oper\, dem Tonträgermarkt sowie Verbindungen von Musik und Literatur. \nMagdalena Hasibeder studierte Orgel\, Cembalo\, Instrumentalpädagogik und Alte Musik in Wien und Basel. 2012 bis 2022 leitete sie die Konzertreihe Diapsalma in Basel. An der mdw unterrichtet sie seit 2012 die Fächer Cembalo\, Generalbass und Improvisation.\nDaneben geht sie einer Konzerttätigkeit sowohl als Cembalistin als auch als Organistin nach. Mehrere preisgekrönte Soloalben an beiden Instrumenten sind bisher erschienen. Momentan in Arbeit: »Das Wiener Cembalo« in Kooperation mit ihrem Kollegen Prof. Erich Traxler.\nZusammen mit dem Cembalo-Team der mdw ist sie für die Durchführung des internationalen Symposiums »Partimento – realizing its Potential« 12. – 15.11.2024 verantwortlich.
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