Gruppengespräche im Rahmen des Studierbarkeitsmonitorings

In diesen ca. 90-minütigen Gesprächen werden Studierende von Mitgliedern der Stabstelle Qualitätsmanagement zu ihren Meinungen und Erfahrungen im Kontext Studierbarkeit befragt. Die Rückmeldungen aus diesen Gesprächen, die via Zoom durchgeführt werden, werden in anonymer Form protokolliert und aufgearbeitet sowie – als Teil des Monitorings der Studierbarkeit – an die Studienkommissionen zurückgespielt. Damit liefern die teilnehmenden Studierenden einen Beitrag zur Verbesserung der Curricula hinsichtlich Studierbarkeit des jeweiligen Studiums.

Wir legen Wert darauf, dass Sie als Teilnehmer:innen Ihre Aussagen in einem geschützten Raum tätigen und auf Ihre Anonymität vertrauen können. Daher finden die Gespräche auch erst ab einer Teilnehmer_innenzahl von vier Personen statt. Sie können entweder online (z.B. via Zoom) oder persönlich durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden ausschließlich als Bericht bzw. als Zusammenfassung weitergegeben – bei der Erstellung dieser Dokumente achten wir genaustens auf Ihre Anonymität.

Aussagen werden…

  • nicht in Protokoll-Format weitergegeben, sondern…
  • thematisch gruppiert und zusammengefasst berichtet
  • so behandelt, dass diese nicht auf Einzelpersonen zurückzuführen sind
  • im Nachhinein auch in den digitalen Versionen der Protokolle selbst pseudonymisiert bzw. anonymisiert
  • Auch auf Rückfrage erhalten Stellen/Anfragende von der Stabstelle QM keine Informationen zu Inhalten oder Rahmenbedingungen des Gesprächs, die die Anonymität gefährden würden.
     

Gesprächsgrundsätze für Gruppengespräche

  • Respektvoller & wertschätzender Umgang miteinander
  • Fairness im Inhalt und in der Gesprächsführung
  • Alle Anwesenden haben Mitsprache
  • Es gibt keine richtigen/falschen Antworten, da es in diesen Gesprächen um Ihre persönlichen Erfahrungen und Meinungen geht.
  • Bei Onlineabhaltung: Es ist darauf zu achten, dass das Gespräch nicht für Dritte hörbar und auch der Bildschirm nicht für Unbeteiligte zu sehen ist.
  • Verschwiegenheit gegenüber Personen, die nicht ohnehin beim Gespräch anwesend bzw. bei dessen Organisation beteiligt waren, hinsichtlich:
    • Gesprächsinhalte und Einzelaussagen
    • Identität der teilnehmenden Personen
    • Rahmenbedingungen des Gesprächs (Datum, Uhrzeit etc.)
    • Hinweis: Sollten Sie bestimmte Inhalte nicht in der Gruppe besprechen wollen, haben Sie üblicherweise die Möglichkeit, sich auch im Anschluss an das Gespräch schriftlich an uns zu wenden. Ihre Aussagen werden dann ebenfalls anonymisiert in die Ergebnisse mit aufgenommen.

Umgang mit sensiblen Inhalten
Die Gespräche drehen sich üblicherweise um den Studien- und Lehrbetrieb. Dennoch können fallweise auch andere sensible/problematische Themen zutage treten, die nicht in unsere Expertise fallen. In diesem Fall…

  • setzen wir uns dafür ein, dass Ihre Stimmen gehört werden, indem wir Sie auf versierte Anlaufstellen mit entsprechenden Kompetenzen hinweisen und ggf. bei der Kontaktaufnahme behilflich sind.
  • Sie haben auch die Möglichkeit, uns im Anschluss an das Gespräch individuell zu verständigen, damit wir entsprechende Hinweise geben können.
  • Wir können die Informationen auch selbst weitergeben – abhängig vom Thema und nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch. Unsere ersten Ansprechpartner_innen sind dabei das Vizerektorat für Lehre (als übliche Auftraggeberin) und das Vizerektorat für Organisationentwicklung (dem die Stabstelle organisatorisch zugeordnet ist). Dort wird grundsätzlich darüber entschieden, welche weiteren Schritte gesetzt werden (z.B. die Verständigung von Institutsleiter_innen oder Personalabteilung).