INSTRUMENTENBAU | Ein Wiener Cembalo aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts

Eine organologische Annäherung

Alfons Huber/Albrecht Czernin im Auftrag der mdw

Fertigstellung: März 2020

Ziel des Projekts ist der Bau eines hypothetischen Cembalos, wie es in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts am Wiener Hof oder in einer der bedeutenden Musikkapellen des österreichischen Hochadels verwendet worden sein könnte.

Da kein signiertes und datiertes Instrument aus dieser Zeit erhalten geblieben ist, das sich zum Nachbau anbieten würde, kann man sich dem ins Auge gefassten Typus nur von unterschiedlichen Standpunkten aus annähern. Dabei sollen einzelne charakteristische Parameter, die in verschiedenen teils früheren, teils zeitgenössischen Instrumenten vorliegen, wissenschaftlich begründet und in Übereinstimmung mit dem aktuellen Forschungsstand ausgewählt und in einer Rekonstruktion zusammengeführt werden.