MASTERCLASS & REZITAL | Cembalo | Élisabeth JOYÉ

Élisabeth Joyé

Die französische Cembalistin und Pädagogin Elisabeth Joyé studierte zunächst bei Huguette Dreyfus in Paris, dann bei Bob van Asperen in Den Haag, bei Jos van Immersel in Antwerpen und schließlich in Amsterdam bei Gustav Leonhardt, dessen Herangehensweise an das Tasteninstrument ihre eigene Spielkunst tief geprägt hat.

Elisabeth Joyé gibt Konzerte auf der ganzen Welt: in Holland und Belgien, Italien und Spanien, Brasilien und Mexiko, Kanada und natürlich in Frankreich, wo sie bei den meisten wichtigen Festivals für Alte Musik aufgetreten ist. Als gefragte Kammermusikpartnerin spielte sie mit Musikern wie François Fernandez, Alfredo Bernardini und Emmanuel Balssa, mit denen sie Werke von François Couperin einspielte, oder mit Gérard Lesne, mit dem sie Werke von John Blow und Henry Purcell aufnahm.

Elisabeth Joyé hat zahlreiche Aufnahmen mit Ensembles wie Les Musiciens du Louvre (Marc Minkowski), Le Concert Français (Pierre Hantaï), La Symphonie du Marais (Hugo Reyne), Le Concert Spirituel (Hervé Niquet), Opera Fuoco (David Stern) und La Petite Bande (Sigiswald Kuijken) gemacht. Als renommierte Interpretin und Pädagogin teilt Elisabeth Joyé ihre Zeit zwischen Konzerten, Unterricht und Kammermusik auf. Nach ihren Aufnahmen von Les Petits Préludes et Fugues et les Inventions et Sinfonies de J.S. Bach präsentiert ihre neueste Aufnahme beim Label Alpha die Musik von J. Duphly, interpretiert auf dem historischen Cembalo des Château d’Assas.