
Miscellanées
Orlando Gibbons (1583–1625)
Fantasia en ré
Prélude en la
Doctor Bull (c.1562–1628)
In nomine
Orlando Gibbons (1583–1625)
Prélude en ré
Fantasia en ré
Alman
Pavan
Jan-Pieterzsoon Sweelinck (1562–1621)
Puer nobis nascitur
Giovanni Gabrieli (1557–1612)
Intonazione d’Organo : Non Tono
Tarquinio Merula (1595–1665)
Capriccio cromatico
Andrea Gabrieli (c. 1533–1585)
Suzanne un jour d’après Orlando di Lasso
Girolamo Frescobaldi (1583–1643)
Aria detta la Frescobalda
Prima parte, seconda parte, terza parte Gagliarda, quarto parte, quinta parte Corrente
Johann Jakob Froberger (1616–1667)
Fantaisie VI
Louis Couperin (c. 1626–1661)
Prélude en sol mineur
Estienne Richard (c. 1621–1669)
Allemande
Jacques Champion de Chambonnières (c. 1602–1672)
La Drollerie
Luigi Rossi (1597–1653)
Passacaille Del Seig. Louigi
Jean-Henry d’Anglebert (1629–1691)
Transcription de la chaconne pour luth d’Ennemond Gaultier
Johann Caspar Ferdinand Fischer (1656–1746)
Chaconne en fa
Chaconne en la
Georg Böhm (1661–1733)
Chaconne en sol
Zum Programm
Anstatt aufs Land zu ziehen, entschied sich Élisabeth Joyé dafür, diese Zeit der Isolation zu Hause in Paris zu verbringen. Das hatte den Vorteil, dass sie Gelegenheit hatte, ihre Wohnung, ihre Unterlagen und insbesondere ihre Notensammlung aufzuräumen. Beim Durchblättern der Seiten blickte sie auf ihr Leben zurück und stieß auf einige Stücke, die sie seit ihrer Ausbildung spielte, und andere, die sie ihren Schülern im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit empfohlen hatte.
Frustriert darüber, dass sie weder mit noch für andere Menschen musizieren konnte, begann sie, täglich Videos aufzunehmen, um sie mit ihren Freunden, Schülern und ihrem Publikum zu teilen. Das Format der knapp dreiminütigen Sequenzen wurde durch das gewählte Medium vorgegeben, und der Zuhörer tauchte in eine Welt, eine Atmosphäre und eine Emotion ein, die für jedes Stück spezifisch waren. Zusammen bilden diese Videos nun ein großes Projekt, das Stück für Stück zusammengestellt wurde.
Nach dem Ende der Lockdowns hatte die Künstlerin die Idee, zwei Konzertprogramme zusammenzustellen, die auf dem gesamten Zyklus basieren, um ihre Beziehung zu ihrem Publikum wieder aufzunehmen. Das hier vorliegende Programm versammelt die ältesten Stücke. Es handelt sich um kurze Kompositionen, die jeweils eine intensive Stimmung vermitteln und entweder aufgrund ihrer Kontraste oder aufgrund einer Verbindung zwischen ihnen zusammengestellt wurden. Diese Lieblingsstücke, die alle im 16. und 17. Jahrhundert komponiert wurden, sind Schätze, die Élisabeth Joyé während des Lockdowns entdeckt hat.
Philippe Ricchiero
Eintritt frei!



