
Wie „instrumentengerecht“ ist Mozarts Behandlung der klassischen Fünfklappen-Klarinette?
Kaum ein Komponist wird so sehr mit der Einführung der Klarinette in Orchester und Kammermusik verbunden wie Wolfgang Amadé Mozart. Harald Strebel geht den Fragen nach, wann und wo der junge Mozart frühestens mit dem Instrument in Berührung gekommen sein könnte und von welchen Komponisten und Klarinettisten er Anregungen für seine eigene Schreibweise empfing. Obwohl Mozart für die Fünfklappenklarinette „ideal“ wie kaum ein anderer Zeitgenosse zu schreiben wusste, nimmt er keineswegs immer Rücksicht auf problematische oder unspielbare Tonfolgen. Klangliche Eigenheiten, etwa besonders „stumpfe“ Töne mag er möglicherweise bewusst eingesetzt haben. Anhand zahlreicher ausgewählter Beispiele aus dessen Oeuvre beleuchtet der Referent in Wort, Bild und Ton Mozarts spezifische Behandlung seines „Favorit“-Instrumentes.




