Maria Shabashova

Korrepetition (Cembalo)

Eine der heute führenden Continuo-Spielerinnen, Maria Shabashova, hat sich eine facettenreiche internationale Karriere aufgebaut, die sie zu zahlreichen der wichtigsten Festivals, Konzertsäle und Opernhäuser Europas geführt hat. Sie tritt sowohl als Solistin als auch als Basso-Continuo Spezialistin auf und spielt eine Vielzahl historischer Tasteninstrumente mit namhaften Barock-, Kammer- und Sinfonieorchestern. Besonders geschätzt wird Maria für die expressive Lebendigkeit ihrer Improvisationen – beschrieben als „einfallsreich, poetisch, lebendig“ (Markus Hinterhäuser, Künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele).

Ihr internationales Debüt gab sie 2017 bei den Salzburger Festspielen in Mozarts La clemenza di Tito, aufgeführt von MusicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis und inszeniert von Peter Sellars. Seitdem ist sie jährlich bei den Festspielen zu Gast und wirkte in bedeutenden Produktionen mit, darunter Mozarts Idomeneo (2019, T. Currentzis & Freiburg Baroque Orchestra, P. Sellars), Don Giovanni (2021 und 2024, T. Currentzis, R. Castellucci) und Rameaus Castor et Pollux (2025, T. Currentzis, P. Sellars).

Als Assistentin und Cembalistin arbeitete sie mit Dirigenten wie Teodor Currentzis, Marc Minkowski, Giovanni Antonini, Francesco Corti, Maxim Emelyanychev, Andrea Marcon und Christopher Moulds zusammen. Seit 2024 arbeitet sie zudem mit dem Orchester von Cecilia Bartoli, Les Musiciens du Prince – Monaco.

Maria pflegt enge künstlerische Beziehungen zu Ensembles wie Il Pomo d’Oro, Freiburg Baroque Orchestra, MusicAeterna, Utopia und Kammerorchester Basel und war an bedeutenden Opernhäusern tätig, darunter Staatsoper Unter den Linden (Berlin), Gran Teatre del Liceu (Barcelona), Opéra Garnier (Paris) und Dutch National Opera & Ballet (Amsterdam).

Ihre Diskografie umfasst The Complete Da Ponte Trilogy (Royal Opera of the Château de Versailles, Leitung: Marc Minkowski, Les Musiciens du Louvre), Händels Alcina (Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre) sowie Purcells Dido and Aeneas (Joyce DiDonato, Il Pomo d’Oro, Maxim Emelyanychev).

Seit 2022 ist sie Senior Lecturer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und seit 2023 zudem Senior Lecturer an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie historische Tasteninstrumente und Continuo Praxis unterrichtet.

Maria Shabashova begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. 2012 schloss sie ihr Studium am P. I. Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau ab, wo sie sich auf Cembalo (Olga Filippova), Fortepiano (Yury Martynov) und Klavier (Sergey Glavatskikh) spezialisierte. Anschließend verfeinerte sie ihre künstlerische Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis und erwarb zwei Masterabschlüsse: 2014 einen Master of Arts in Speziellem Musikstudium (Cembalo) und 2017 einen Master of Arts in Generalbass und Ensembleleitung bei Jörg-Andreas Bötticher (Cembalo, Generalbass) und Andrea Marcon (Ensembleleitung).