Veronica BÖHM
Historische Violininstrumente (ergänzendes Fach)
Veronica Böhm steht für eine Alte Musik, die lebt – in ihrem Unterricht verbindet sie historisch informierte Spielpraxis mit einer klaren Ausrichtung auf musikalische Rhetorik und persönliche Ausdruckskraft, um so das historische Vokabular der Alten Musik durch die eigene Sprache wieder lebendig und unmittelbar erfahrbar zu machen.
Neben ihren Unterrichtstätigkeiten ist sie international als Orchester-, Kammermusik- und Solomusikerin tätig. Als Spezialistin für Historische Aufführungspraxis konzertiert sie regelmäßig mit führenden Ensembles der Alten Musik, darunter Concentus Musicus Wien und Il Pomo d’Oro. Darüber hinaus arbeitete sie u. a. mit Collegium 1704, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Orchester Wiener Akademie, und Concerto Stella Matutina.
Konzertreisen führten sie in nahezu 50 Länder auf 4 Kontinenten und auf die bedeutendsten Bühnen der Welt, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London, die Elbphilharmonie Hamburg, den Musikverein Wien, die Scala Mailand und das Théâtre des Champs-Élysées in Paris.
Sie ist regelmäßig bei renommierten Festivals zu Gast und wirkte an zahlreichen Tonträgeraufnahmen für Deutsche Grammophon, Erato, Warner Classics, Sony und Pentatone mit.
Veronica Böhm studierte Violine an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Joseph Sabaini sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Thomas Fheodoroff. Anschließend absolvierte sie ihren zweiten Masterabschluss für Barockvioline und Historische Aufführungspraxis bei Hiro Kurosaki und Eva Saladin.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem als Stipendiatin der Balthasar-Neumann-Akademie sowie in Meisterkursen u. a. bei Leila Schayegh, Mechthild Karkow, Gottfried von der Goltz, Thomas Hengelbrock, Daniel Sepec, Christophe Coin und Chouchane Siranossian.

