Gabriel Smallwood
Senior Artist für Solokorrepetition Cembalo, Cembalo (ergänzendes Fach) ab Oktober 2026
Der amerikanische Cembalist Gabriel Smallwood etabliert sich schnell als führende Figur
in der historischen Musikszene. Als Preisträger mehrerer renommierter internationaler
Cembalowettbewerbe, darunter der Musica Antiqua Wettbewerb in Brügge, Belgien, der
„Wanda Landowska in Memoriam“ Wettbewerb in Poznań, Polen, und der Internationale
Cembalowettbewerb in Mailand, Italien, beeindruckt er sowohl Publikum als auch
Juroren mit seiner außergewöhnlichen technischen Fertigkeit und tiefnuancierten,
inspirierten Spielweise.
Geboren in South Carolina, begann Gabriel im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen.
Seine Leidenschaft für historische Tasteninstrumente wurde im Alter von zwölf Jahren
durch das Cembalo geweckt. Dies führte zu zahlreichen Forschungsprojekten und
Auftritten, darunter Solo- und Continuo-Rollen bei der South Carolina Bach Society.
Gabriel nahm 2019 formalen Cembalounterricht auf, kurz vor Abschluss seines Bachelor
Studiums in Leipzig, und widmet sich seitdem ganz der Alten Musik und den historischen
Tasteninstrumenten.
Als Solist und Continuospieler ist Gabriel sehr gefragt und tritt regelmäßig mit
verschiedenen Ensembles für Alte Musik in Europa auf. Seine große Affinität zu
historischen Tasteninstrumenten brachte ihn zu bedeutenden Sammlungen in Greenville
(SC), Hamburg (DE) und Bologna (IT). Zu seinen Aufnahmen zählen Kollaborationen
mit der NDR Philharmonie und Diana Damrau für Warner Classics. 2026 wird Gabriel
sein Debüt-Soloalbum bei Ramée veröffentlichen, einem renommierten Label von
Outhere Music, das die frühen Werke von Johann Sebastian Bach präsentiert.
Neben seiner Karriere als Interpret ist Gabriel auch ein erfolgreicher Komponist, der
mehrere nationale Wettbewerbe in den USA gewonnen hat. Seine Kompositionen
wurden von führenden Orchestern aufgeführt, darunter ein bemerkenswerter Auftritt des
Orchestra of St. Luke’s in der Carnegie Hall im Jahr 2012 als Teil des Carmina Burana
Choralprojekts.
Gabriels umfassende Ausbildung umfasst Cembalostudien bei Tobias Schade, Mitzi
Meyerson und Menno van Delft; Orgelunterricht bei Wolfgang Zerer; und
Klavierunterricht bei Alexander Meinel. Er hat an Meisterkursen mit renommierten
Musikern wie Christophe Rousset, Pierre Hantaï, Frédérick Haas, Skip Sempe, Carole
Cerasi, Ketil Haugsand und Catalina Vicens teilgenommen. Derzeit studiert er Cembalo
bei Francesco Corti und Basso Continuo bei Jörg Andreas Bötticher an der Schola
Cantorum Basiliensis in Basel, der weltweit führenden Institution für Alte Musik.
Zusätzlich widmet er sich der mittelalterlichen und Renaissance-Tastenmusik in der
Klasse von Corina Marti.

